gemeinsames Kernwegenetz

Laufzeit: 2021 -  Fortlaufend

Durch die Flurbereinigung sind Mehrfacherschließungen von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen entstanden. Ebenso haben sich die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge seit der Flurbereinigung extrem vergrößert - in Größe und Masse. Die Unterhaltslast an den nicht-ausgebauten öffentlichen Feld- und Waldwegen liegt zwar grundsätzlich bei den Anliegern. Dieser Umstand führt jedoch in der Praxis zu verschiedenen Verwerfungen.

Durch die Definition von Kernwegen können nicht benötigte Erschließungswege an die Grundstückseigentümer und damit auch im Unterhalt zurück fallen. Elementare land- und forstwirtschaftliche Wege können ausgebaut und für die intensivere Beanspruchung angepasst werden. Hierfür wäre insgesamt ein freiwilliger Landtausch bzw. eine Flurbereinigung anzuwenden.

Insgesamt legen die Vertreter der Landwirtschaft großen Wert auf flächensparende Lösungen und entsprechende Ersatzgrundstücke bei Neuanlangen.

Um die Attraktivität für die Erholungsnutzung und die biologische Vielfalt zu steigern, sorgen Leitbäume für Schattenwurf und ein unverwechselbares Erscheinungsbild in der Landschaft.

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) beauftragt derzeit in Niederbayern keine neuen Kernwegenetzkonzepte mit Förderung des ALE. Dieses Projekt kann erst mit einer wieder aufgenommenen Förderung realisiert werden.



Im Holledauer Tor treffen sich die Gemeinden
Furth, Hohenthann, Pfeffenhausen, Weihmichl und Obersüßbach

Miteinander wollen wir unsere Region gestalten.